Zoo Basel, Schweiz

Am 2. September 2008 habe ich zum ersten Mal den "Zolli" Basel besucht. Weitere Besuche folgten am 16. November 2016 und am 24. Januar 2017.

 

Am 3. Juli 1874 wurde der Zoo Basel am Rand der Stadt im Birsigtal auf einem von der Stadt Basel zur Verfügung gestellten Grundstück eröffnet. Gezeigt wurden einheimische und europäische Tiere sowie die Vielfalt der Alpentierwelt.                                                                                                     

Dank verschiedener Spenden kamen in den 1880er Jahren die ersten exotischen Tiere wie Kamele, Lamas und Tapire in den Zoo.                       

1886 kam der erste Indische Elefant nach Basel. Er erhielt                      

1891 ein im maurischen Stil erbautes Haus, in dem auch Zebras untergebracht wurden.                                                                                

1890 traf das erste Löwenpaar in Basel ein.                                              

1891 wurde das erste Löwenbaby geboren. Um für die Löwen mehr Platz zu schaffen, wurde                                                                                             

1896 das ursprünglich für Wolf, Luchs, Dachs, Fuchs, Wildkatze und Marder erbaute Raubtierhaus um mehrere Käfige erweitert. Damit wurde auch gleichzeitig Platz für weitere Raubkatzen geschaffen.                                    

1896 musste das ursprünglich für Wolf, Luchs, Dachs, Wildkatze, Fuchs und Marder erbaute erste Raubtierhaus eine Erweiterung erfahren, um unter anderen den                                          

1890 neu eingetroffenen Löwen mehr Platz bieten zu können.                   

1900 traf das erste Orang-Utan-Weibchen im Zoo ein.                              

1904 wurde ein neues Raubtierhaus eröffnet, in dem auch eine Reptilienabteilung untergebracht war.                                                              

1910 wurde das heutige Antilopenhaus eröffnet, in dem unter großem Aufwand Elenantilopen, Sumpfantilopen, Buschböcke und Weißschwanzgnus gehalten wurden. Heute sind dort Giraffen, Okapis und Kleine Kudus untergebracht.                                                                                                 

1912 kamen 2 Giraffenbullen hinzu 

1917 starb die Elefantendame und es gelang erst

1919 einen neuen Elefanten vom Zirkus Krone zu erwerben. 

 

Wie in vielen anderen Zoos trägt auch hier die Gestaltung des Zoos die Handschrift von Carl Hagenbeck, indem man auch hier die Idee verwirklichte, die Tiere in gitterlosen Freianlagen zu zeigen. So wurde

1921 wurde der Seelöwenfelsen vom Bildhauer Urs Eggenschwyler erbaut, der auch schon im Tierpark Hagenbeck und im Zoo Zürich die Anlagen gestaltete.

1927 wurde das Vogelhaus eröffnet, in dem zeitweise auch Menschenaffen und Reptilien gezeigt wurden. In den folgenden Jahren konnte der Zoo auch neues Land erwerben, das ein Jahr später von einer Vielzahl neuer Tierarten bezogen werden konnte.

1930 entstand der vom 1919 gegründeten Freundeverein gespendete Affenfelsen. Ebenso entstand eine moderne Bärenfreianlage mit verschiedenen Bärenarten. Der mittelalterliche Bärengraben wurde in die Wolfsschlucht umgewandelt.

1934 konnte der Zoo mit dem Legat des Basler Goldschmieds Ulrich Sauter das Land zwischen Elsässerbahn und Dorenbachviadukt erwerben.

1938 entstand hier als größere Anlage der Steinbockfelsen und das Pinguinbassin.

1939 wurde nach erfolgtem Ausbau der „Sautergarten“ eröffnet.

In der Zwischenzeit ereilte den Zoo

1937 eine schwere Katastrophe, indem die Maul- und Klauenseuche ausbrach und einen Großteil des Tierbestandes auslöschte und der Zoo gezwungen war, ein Jahr geschlossen zu bleiben.

 

Nachdem der Zoo durch den Zweiten Weltkrieg eine weitere Stagnation erlebte, erholte sich der Zolli nach Kriegsende rasch.

1947 kamen wieder Giraffen nach Basel, die im Antilopenhaus untergebracht wurden. Schon            

1948 erhielt der Zoo zum 75-jährigen Jubiläums als Geschenk vom Freundeverein den ersten Gorilla (Archill) in Basel. Man nahm an, dass er männlich sei, was sich allerdings Jahre später als Irrtum herausstellte.

 

Im Jubiläumsjahr 1949 zogen u.a. die seltenen Brillenbären auf der Bärenanlage ein.

1951 wurde zur Entlastung der Besucherströme ein 2. Eingang beim Sautergarten eröffnet. Im gleichen Jahr kam das erste Panzernashorn in den Zolli und ein Jahr später ein weibliches Tier.     1952 wurde die erste Giraffe in der Schweiz geboren. Im gleichen Jahr trafen 5 junge Elefanten aus Ostafrika in Basel ein.

1953 wurde das neue Elefantenhaus eröffnet, in welchem außer den jungen Elefanten auch noch die Panzernashörner und die Zwergflusspferde untergebracht waren.

1954 eröffneten die Greifvogelvolieren, die noch bis 2007 im Sautergarten standen.

1955 konnte der Zoo ein Okapimännchen importieren

1957 kam ein weibliches Tier dazu und

1960 gab es die erste Okapigeburt.

1956 kam das erste in einem Zoo geborene Panzernashorn zur Welt. Im gleichen Jahr konnten die Besucher erstmal Tiger hinter einem dünnen Maschendrahtgitter oder Löwen in der Außenanlage bewundern. 

1958 wurde der erste Orang-Utan in einem Schweizer Zoo geboren

1959 wurde das heutige Nashorn-Flusspferdhaus eröffnet. Im gleichen Jahr ereignete sich die erste Gorillageburt in Europa und die zweite weltweit in einem Zoo.

1961 erfolgte durch Beschluss des Regierungsrates durch Zuteilung des Nachtigallenwäldchens im Zuge der Brisigregulierung eine weiter Vergrößerung des Zoos. Nun konnten die Bison- und Wisentanlagen vergrößert werden und neue Anlagen entstehen, wie z.B. für die Bongos und Wildesel. Auch das Vivarium und der Kinderzolli fanden hier Platz.

 

Der Haupteingang wurde ein drittes Mal verlegt und

1966 eröffnet. Im gleichen Jahr gab es die erste Elefantengeburt im Zolli.

1969 erreichte das Affenhaus seine heutige Größe und die im Vogelhaus untergebrachten Menschenaffen konnten ihr neues Zuhause beziehen.

1970 erhielt der Zoo fünf Somali-Wildesel und 3 Bongos.

1972 wurde das Vivarium eröffnet.

1977 folgte der Kinderzolli.

 

In der Zeit von 1977 – 1987 wurden viele Anlagen im Zuge der Neugestaltung des Zoos in einen Landschaftsgarten neu gestaltet.

1977 entstand die Rappenantilopenanlage

1980 ein Gehege für Mähnenwölfe

1981 eine Mangustenanlage mit Termitenhügel im Raubtierhaus

1982 bekamen die Rentiere im Sautergarten eine neue Anlage

1983 entstand die Wolfanlage und die Eulenburg wurde renoviert

1984 wurde die Elefantenanlage für die Haltung eines Bullen zur Zucht umgestaltet und

1985 wurde das Elefantenhaus renoviert,

1986 wurden im Sautergarten die alten Vogelkäfige durch große Raubvogelvolieren ersetzt und die Nashornaußenanlage erneuert.

1987 wurde das Schneeleopardengehege vergrößert und strukturiert.

1991 wurde die Festmatte für die Flamingos umgestaltet

1992/93 wurde in zwei Etappen die Afrikaanlage eröffnet, auf der Zebras, Strauße und Flusspferde zusammen leben. Gleichzeitig wurde die Anlage der Javaneraffen und ihr Affenfelsen erneuert und ein neues Haus erbaut, das nun auch Kattas beherbergt.

1993 gab es die erste 5-fache Gepardengeburt

1997 wurde das alte Papageienhaus saniert und es entstand eine Freiflughalle für die Allfarbenloris mit Nistkästen.

Am 1. August 1997 ging der Zolli mit seiner neuen Homepage online.

1998 wurde das Affenhaus erneuert und mit einer Außenanlage kombiniert.

1999 erhielten die Schneeleoparden ein neues Domizil, indem der 1938 erbaute Steinbockfelsen umgestaltet wurde.

2001 wurde das neue Etoscha-Haus, das den Nahrungskreislauf der afrikanischen Savanne veranschaulicht, eröffnet. 

2003 wurde nach ca. fünfjähriger Bauzeit das Haus Gamgoas eröffnet, in dem Löwen, Nilkrokodile und Termiten leben.

2004 konnte die stillgelegte Außenvoliere des Lorihauses neu gestaltet und vergittert werden.    2006 wurde die neue Australienanlage eröffnet. An Stelle der Bongos leben jetzt Kängurus und Buschhühner in einer Gemeinschaft. Im Inneren des Hauses kann man die Kängurus durch eine Glasscheibe aus nächster Nähe sehen. 3 Monate später wurde das erweiterte Nashornhaus eröffnet. Des weiteren wurde mit der Erweiterung und Neugestaltung der Außenanlage begonnen. Dazu mussten die Rentiere in den Kinderzolli umziehen.

 

Am 8.5.2008 Fand die Einweihung der neuen Nashorn-Außenanlage im Sautergarten statt. Sie umfasst 2.000 m²

Am 1. Juli 2011 wurde nach 1-jähriger Umbauzeit das Affenhaus wieder eröffnet.

Am 28.9.2012 wurde die "Geigy-Anlage" mit den neuen Erlebnisanlagen für Menschenaffen eröffnet.

Heute leben im 13 ha großen Zolli, wie ihn die Basler liebevoll nennen, ca. 7.000 Tiere in 628 Arten (lt. Jahresbericht 2013)


Quellen: http://www.zoobasel.ch/infos/zoo/geschichte/geschichte.php?GJF=1874&GJT=1959   

http://www.zoobasel.ch/de/zoobesuch/zoo/downloads.php                                        

http://de.wikipedia.org/wiki/Zoo_Basel  

Es gibt keine "Wegweiser" und doch findet man sich anhand des Zooplans gut zurecht.

Vivarium

104 Fotos

Rundgang Teil 1

74 Fotos

Sautergarten

46 Fotos

Rundgang Teil 2

111 Fotos

Im Zoo Basel entsteht die neue Elefantenanlage „Tembea“.  Mit gut 5‘000 Quadratmetern steht den Elefanten deutlich mehr als die doppelte Fläche als bisher zur Verfügung.

Die Elefanten können in der Freilaufhalle und auf der naturnah gestalteten Savannenlandschaft beobachtet werden.

 

Die neue Lage des Elefantenhauses am Rande des Zoos ermöglicht den Bau von drei großzügigen Außenanlagen mit unterschiedlichen Bodensubstraten. Für Beschäftigung und Bewegung sorgen Felsen, Bauminseln, Totbäume, Suhlen, Badebecken und Futter-automaten.

 

Die Eröffnung der gesamten Anlage ist für März 2017 vorgesehen.

Damit wird auch die Haltung auf "Protected Contact" umgestellt.

 

Quelle und weitere Infos: http://www.zoobasel.ch/de/wissen/zoo/baustellen/index.php

 

 

Neubau Elefantenanlage

Rundgang Teil 3

105 Fotos

Geigy-Anlage/Affenhaus

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Flusspferd-Familie

Jungtier geb. am 25.10.16 (3 Wochen alt)

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