Zoo Frankfurt am Main

Grzimek-Haus

Das nach den berühmten Zoologen und langjährigen Direktor des Frankfurter Zoos Prof. Dr. Grzimek benannte Nachttierhaus wurde 1978 eröffnet und zählt noch heute zu den größten Nachttierhäusern Europas. Die Grundvoraussetzung, um aktive Nachttiere zu zeigen, ist eine künstliche Nacht. Dazu genügt es nicht, das Licht auszuschalten, auch die Temperaturen, die Luftfeuchtigkeit und die tageszeitlichen Schwankungen müssen den Gegebenheiten des Lebensraums, aus dem die Tiere stammen, entsprechen. Von der Technik, die hinter all dem steckt, bekommt der Besucher in der Regel nichts mit – außer von der Dunkelheit, die sich auch auf den Besucherraum erstreckt. Es braucht daher Geduld, um die Nachttiere sehen zu können. Das menschliche Auge benötigt ungefähr zehn Minuten, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen, individuelle Unterschiede sind ganz natürlich.

 

Erläuterungen an den Wänden, zwei identische Anlagen, die eine mit tagaktiven Kurzohr-Rüsselspringern und die andere mit nachtaktiven Igeltanreks besetzt, sowie ein halbdunkles Gehege für Rotbauchtamarine und Zwergagutis sollen die Umstellungszeit verkürzen.

 

Nach der ersten Kurve wird es dann richtig dunkel, in einem lang gestreckten Wüstengehege springen australischen Kowaris.

Wesentlich gemächlicher geht es bei den Faultieren zu, die ihren südamerikanischen Urwald mit Nachtaffen und Braunhaar-Gürteltieren teilen.

Von den vielen Fledermausarten sind im Grzimekhaus südamerikanische Brillenblattnasen vertreten, die sich von Nektar und Früchten ernähren. Echte Raritäten sind das Fingertier und der Kiwi.

 

Nach der Kiwi-Anlage wird es wieder hell, verschiedene Affenarten, Zwergotter, Fossas, eierlegende Kurzschnabeligel, auch Ameisenigel genannt, und noch eine Vielzahl anderer Tiere können in der Tagabteilung beobachtet werden.

http://www.zoo-frankfurt.de/deutsch/zoo-frankfurt/gehege.htm

Grzimek-Haus 2016

90 Fotos

Grzimek-Haus 2015

162 Fotos

Grzimek-Haus 2014

122 Fotos

Weitere Fotos der Tiere im Grzimek-Haus im Archiv                                               > > > > >