Tierpark Berlin

Am 3. Februar 2007 besuchte ich zum ersten Mal den Tierpark Berlin. Weitere Besuche folgten am 24. September 2008 und 23. Februar 2010.



Historie


Der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde im Bezirk Lichtenberg ist einer der beiden Zoologischen Gärten in Berlin und mit 160 ha Fläche der größte Landschaftstiergarten in Europa. Mehr als 8.700 Tiere in über 1.000 Arten präsentieren sich in großzügigen Gehegen. In den Gesamtkontext passende Gartenanlagen verstärken den Eindruck eines Parks. In den letzten Jahren ist der Tierpark besonders durch seine Elefantenzucht bekannt geworden.


Seine Entstehung verdankt der Tierpark Berlin der Teilung Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg. Der Zoologische Garten Berlin lag im britischen Sektor Berlins, daher fehlte der Hauptstadt der DDR eine eigene tiergärtnerische Einrichtung.


Gegründet wurde der Tierpark Berlin mit dem Berliner Magistratsbeschluss vom 27. August 1954. Nach der Grundsteinlegung am 30. Novembe 1954 und einem sehr frostigen Winter wurde der Tierpark in den Frühlingsmonaten 1955 von Aufbauhelfern des Nationalen Aufbauwerks aus Berlin und Umgebung aufgebaut. Bei der Eröffnung des Tierparks durch den Ost-Berliner Oberbürgermeister Friedrich Ebert und den Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck, am 2. Juli 1955 konnten etwa 400 Tiere in 120 Arten besichtigt werden. Bis heute wuchs der Bestand auf über 10.000 Tiere in über 1.000 Arten. Bereits in der Aufbauphase übernahm Heinrich Dathe die Leitung des Tierparks, die er bis zu seiner Zwangspensionierung 1990 innehatte. Bei seiner Eröffnung präsentierte sich der Tierpark seinen Besuchern auf einer Fläche von 60 ha, heute umfasst die Parkanlage 160 ha.


Der anfängliche Tierbestand setzt sich aus einigen Einkäufen und vielen Spenden aus der Bevölkerung und von Betrieben der DDR zusammen. Aus vielen Zoos aus beiden Teilen Deutschlands und dem Ausland trafen Tierspenden ein. So bevölkerten bald Tiger aus Moskau, Marakhirsche aus Leningrad, Wisente aus dem Tierpark München-Hellabrunn und viele andere die teilweise noch provisorischen Unterkünfte.


Als Basis für den Aufbau des Tierparks diente der von Peter Joseph Lenné 1821 umgestaltete Landschaftspark auf dem Parkgelände des Schlosses Friedrichsfelde. In den Folgejahren wurde der Tierpark kontinuierlich erweitert, fast jährlich wurden neue Tieranlagen gebaut und ihren zukünftigen Bewohnern übergeben. Die Felsenanlaaen für Bären und die großen Freisichtgehege machten dabei den Anfang. In jenen Anfangsjahren prägte sich der Charakter des Tierparks asl weitläufige Parkanlage mit zoolischem Anspruch.


Es folgten an neuen Bauten:


1958 Ausbau des Wirtschaftshofes und der Tierpark erhielt die Pandabärin Chi-Chi.


1961 Inbetriebnahme des Heizhauses


1963 Eröffnung des Alfred-Brehm Hauses für Raubtiere und der Cafeteria


1969 Vollendung des Verwaltungsgebäudes


1974 Eröffnung des Karl-Foerster-Gartens


1976 Der neue Haupteingang löste den provisorischen am Bärenfenster ab


1981 wurde das renovierte Schloss Friedrichsfelde für Besucher geöffnet


1986 Eröffnung des Terrassencafés


1989 Eröffnung des Dickhäuterhauses


Nach dem Fall der Mauer wurde 1990 dem mittlerweile 80 Jahre alten Direktor des Tierparks, Heinrich Dathe, die Leitung entzogen, da der Einigungsvertrag eine Übernahme von Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes über 60 Jahr nicht zuließ. Erstmals stellte sich die Frage, ob Berlin 2 Zoologische Gärten brauche oder ob man den Tierpark schließen solle.


Zunächst einmal Ruhe in die Schließungsdiskussion brachte 1991 die Berufung von Dr. Bernhard Blaszkiewitz als Direktor des Tierparks Berlin.


Ab Mitte der 1990er Jahre wurde außer der Erweiterung des Tierparks durch neue Tieranlagen auch der Ausbau der Infrastuktur des Tierparks verstärkt vorangetrieben.


Am 1. April 2014 hat Dr. Andreas Knieriem sein Amt als neuer Direktor von Zoo und Tierpark Berlin angetreten.


Quellen und weitere Infos: http://www.tierpark-berlin.de

                                                       http://de.wikipedia.org/wiki/Tierpark_Berlin

Infos: Am 9. Juli 2009 erhielt der Tierpark Berlin vom Zoologischen Garten Frankfurt am Main fünf Diana-Meerkatzen als Geschenk.

Rundgang Teil 1

 

Die Fotos der Tierkinder bei den Brillenbären findet Ihr auf Unterseite "Tierisch kindlich"     > > > > >


Die Löwenstatuen vor dem Alfred-Brehm-Haus

Sie stammen ursprünglich von dem 1950 bis auf den Sockel abgetragenen Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal und wurden von August Gaul und August Krauß geschaffen.


                                     Löwe links von August Krauß, rechts von August Gaul

Das Alfred-Brehm-Haus wurde im Jahr 1963 eröffnet und umfasst eine Fläche von 5.300 qm.

 

Als Besonderheit hat dieses Raubtierhaus zwei grooße Felsenanlagen in seinem Inneren. Außerdem begrenzen die beiden Flügel des Gebäudes 2 kleinere Felsenfreianlagen.

 

Zwischen den verschiedenen Innenkäfigen für Großkatzen wurden im ganzen Haus Vitrinen für seltene tropische Vögel aufgebaut.

1996/97 wurden die Außenkäfige am Alfred-Brehm-Haus großflächig erweitert.

Durch die Bestimmungen des Denkmalschutzes musstendie 14 Einzelkäfige erhalten bleiben, so dass man in der Nähe des Alfred-Brehm-Hauses weitere Freianlagen geschaffen hat.

Eine solche ist mit 1.000 qm den Geparden vorbehalten und wurde im Frühjahr 2000 eröffnet.

 

Seht nun selbst:

 

Mehr Fotos aus dem Alfred-Brehm-Haus mit weiteren Tierarten gibt es im Archiv  > > >

Rundgang Teil 2

 

Rundgang Teil 3

 

Affenhaus

 

Mehr Fotos aus dem Affenhaus mit weiteren Tierarten gibt es im Archiv              > > > > >

Rundgang Teil 4

 

Fotos und Infos von den Afrikanischen und Asiatischen Elefanten im Tierpark Berlin gibt es auf Unterseite "Elefanten"                                                                                             > > > > >